Dumm angequatscht

von Ulrich Tekniepe (Kommentare: 0)

Wenn Werbung Marken macht

Irgendwann erwischen sie einen doch. Plakate und ihre Botschaften. Hier die zwei dümmsten, die ich zurzeit in Hamburg zu sehen bekomme.

 

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Otto (steht hinter shopping24) beweist mal wieder, dass der Konzern immer noch wie in den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts denkt. Ware auf die Rampe stellen und feixend zusehen, wie sie weggekauft wird. Schön wär’s für Otto, wenn das heute noch ginge. Also findet man es lustig, wenn man den ohnehin weglaufenden Kunden auch noch hinterherpöbelt. Wie wäre es, sich mal an attraktiven Marken zu versuchen, statt mit kontraproduktiver Werbung die jüngeren Bestrebungen in den Sand zu setzen?

 

files/Blogbilder/20140511_AfD.jpgAuch in Hamburg ist Europawahl. Oberthema bei allen Parteien: Besitzstandssicherung. Doch so dumm plump wie die AfD kann’s keiner. Wer soll hier wessen Geld retten? Der am Plakat vorüber Gehende das Geld der AfD? Das Geld von Millionär Henkel? Direkt zu versprechen, die „Partei“ würde das Geld, die Besitzstände, der Wähler retten, wäre dann wohl doch zu plump. Notabene: bei Gier oder Verlustangst setzt der Verstand (der Wähler) sowieso aus. Da übersieht man auch gerne, dass Henkel den Vortrag gar nicht selber halten wird. Möchtegern-Markenversprechen der AfD: die besitzstandsrettendste Partei. 

 

Wer sich nicht um Markenführung kümmert, muss mit der Marke leben, die seine Werbung freiwillig oder unfreiwillig anbietet.

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