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Musikdownloads gab es schon vor dem iPod. Der iPod hat sie erst sinnvoll gemacht. Weil er sie mit Mobilität zusammengeführt hat. Das iPhone und iPod Touch haben noch einen (eher: zwei) draufgesetzt: Web-Anbindung und Bedienoberfläche.
ePapers, eBooks sowie Filme und Fernsehen zum Downloaden gibt es auch schon länger. Das iPad führt sie auf einem Gerät zusammen - ePapers, eBooks, Filme und Fernsehen, Musik sowieso. Und das alles ist auch noch mobil.
Mit dem eigenen Betriebssystem, dem eigenen Prozessor A4 und den „eigenen“ Apps sorgt Apple für die fast totale Kontrolle. Wird eher das Angebot die Anwendungen bestimmen oder werden eher gewünschte Anwendungen das Angebot bestimmen? Wessen Wünsche werden eher berücksichtigt – die der Verlage und Filmvertriebe oder die der User? Oder geht das alles fast bruchlos Hand in Hand?
Wie mobil ist ein Gerät, das nicht in die Jackentasche passt? So mobil wie ein Taschenbuch?
In drei bis fünf Jahren wird man die Stellung des iPads in der Welt der Medien deutlicher sehen. Und die der gesamten neuen Medien- bzw. Produktkategorie. Und man wird sagen: „Nicht mehr wegzudenken.“
Ulrich Tekniepe 29.01.2010
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